En kölsches Sommerfest

team wollschlaeger

»Jet zo müffele un zo süffele, zo luure un zo laache« (etwas zu essen und zu trinken, zu gucken und zu lachen) gab es bei unserem diesjährigen Sommerfest. Der sonnenreiche Tag stand ganz im Zeichen des alten Kölns, seinen Traditionen und römischen Wurzeln. Unter dem Motto »Echt Kölsch mal anders« hatten wir uns als Team eine Stadtrallye für die Geschäftsleitung einfallen lassen.  Eine interessante, abwechslungsreiche und mit lukullischen Genüssen gespickte »Tour de Kölsch« stand ihnen und uns bevor.

Unger de Ääd

Nachdem wir uns morgens vor dem Kölner Bahnhof im Schatten des imposanten Doms getroffen haben, ging es auch schon direkt los. Die erste Etappe der Rallye wurde von den Ratefüchsen schnell herausgefunden. Es ging nämlich unter die Erde. An diesem heißen Tag eine reine Wohltat. Mithilfe unseres Etappenführers und kölscher Frohnatur Matthias Schmitz wurden wir im perfekten kölschen Dialekt zu den verbliebenen Relikten des alten Colonia geführt. Wie uns – gerade in Hinsicht auf das heiße Wetter -nochmals von Herrn Schmitz in Erinnerung gerufen wurde, verdanken wir den reinlichen Römern die Erfindung der unterirdischen Zufuhr von Frischwasser aus der Eifel und die hygienisch notwendigen Abwasserkanäle. Gratias ago, Roma!

Meddaachsmolzick em Wartesaal

Die zweite Etappe der Kölnrallye wurde ebenso schnell erraten, wie die erste. Der alteingesessene »Wartesaal« ist nun einmal eine feste Kölner Adresse für Genießer von leckeren Speisen, als auch für Clubgänger. Erhitzt und auch etwas erschöpft ließen wir uns dort nieder und genossen Köstlichkeiten, wie Saltim Bocca auf jungem Spinat mit Kartoffeltörtchen und gegrillte Avocado auf lauwarmen Tomatensalat und Linsenpürée. Zum Nachtisch verwöhnten wir unsere Gaumen wahlweise mit verschiedenen Fruchtsorbets oder einer Auswahl an Dessertvariationen. Spätestens hier wären Sie doch gerne dabei gewesen, oder?! Dem Wetter entsprechend wurden mehrere Flaschen Wasser geleert, um die Kraftreserven für die bevorstehende, nächste Etappe wieder aufzufüllen.

Dat Wasser vun Kölle es joot

Der Ausdruck »flüssijet Jolt« war der nächste Tipp für unsere Ratefüchse. Dass es sich hier nur um das Lieblingsgetränk der Kölner handeln kann, war natürlich sofort klar. Um die Geschmacksknospen zu testen, stand als nächstes ein Bier-Tasting an. Schmecke ich da eine Zitronennote heraus? Welches Bier wurde nach dem Reinheitsgebot gebraut? Wer stellt eigentlich mein Lieblingsbier her? Diese und weitere Fragen beantwortete unser Bier-Sommelier, Michael Busemann in netter Runde. Als Ersatz von verschmutztem Wasser diente Bier im Mittelalter schon als durstlöschendes Getränk. Da soll man nochmal behaupten, das Kölner Wasser schmecke nicht gut.

Lecker Ies vun uns Poldi

Die letzte Etappe des Tages führte uns zu einem neuen gewerblichen Standbein Kölner Fußballprominenz. In der Eisdiele von Lukas Podolski ließen wir den Tag bei glutenfreiem Eis langsam ausklingen. Ob Erdnussbutter, Pistazie oder Minze; alle Geschmäcker kamen auf ihre Kosten. Gemeinsam am Tisch sitzend ließen wir unsere persönlichen Highlights des Tages Revue passieren. Die am Anfang der Rallye ausgeteilten Einweg-Kameras mit eingefangenen Momenten des Sommerfests wurden wieder eingesammelt. Was darauf wohl zu sehen sein wird? Neben Eindrücken von Köln auf jeden Fall auch eine Menge lachender Gesichter vom gesamten Team Wollschläger!

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