Warum Lob enorm zur Motivation Ihrer Mitarbeiter beiträgt

Ernst gemeintes Lob ist in Deutschland leider immer noch eine Seltenheit, und das obwohl es viel mehr motiviert als jede Prämie.

Loben Sie Ihre Mitarbeiter eigentlich regelmäßig? – Nein, warum fällt es so schwer, Lob über die Lippen zu bekommen?

Wer braucht schon Lob in einer Leistungsgesellschaft?

Leistung ist Norm und wer diese Norm erfüllt, braucht kein Lob – das ist der Usus unserer Gesellschaft. Beziehungsweise das WAR der Usus unserer Gesellschaft. Heutzutage wünschen sich viele Arbeitnehmer mehr Anerkennung, denn Lob steigert die Arbeitseffizienz. Laut der amerikanischen Wissenschaftlerin Carol Dweck von der Stanford University strengen sich Mitarbeiter mehr an, wenn sie für ihren Einsatz gelobt werden. Fehlen demzufolge Lob und Anerkennung, sinkt auch der Leistungswille. Wenn Mitarbeiter ständig das Gefühl haben, etwas falsch zu machen, ändern sie im schlimmsten Fall etwas, was sie bereits gut können.

Warum muss der Nachwuchs besonders gelobt werden?

Wie in dem Artikel Azubi-Suche heute macht es uns der demografische Wandel zukünftig schwerer Nachwuchs zu finden. Eine motivierte Belegschaft wirkt auf Bewerber dann natürlich attraktiver, denn diese ist der unverfälschte Spiegel des Führungsverhaltens. Zudem zählt der Nachwuchs zur Generation „Digital Natives“, welche noch mehr Feedback braucht als jede Generation zuvor.

Euphorisierender Mix fördert Gutes

Lob ist nicht nur psychologisch wirksam, sondern auch neurologisch messbar. Im zerebralen Belohnungssystem wird durch Lob ein euphorisierender Mix aus Dopamin, Oxytocin und weiteren Glücksbotenstoffen freigesetzt. Dieser Mix fördert die Lust am Arbeiten, den Mut eigene Ideen zu entwickeln, den Elan neue Herausforderungen anzunehmen und stärkt nebenbei auch das Immunsystem. Loben wirkt sich somit nicht nur enorm positiv auf den Mitarbeiter aus, sondern bringt auch positive Folgen für die Kanzlei mit sich. Was spricht nun also noch dagegen zu loben?

Trauen Sie sich und loben Sie Ihre Mitarbeiter! Zeigen Sie Interesse an Ihrem Mitarbeiter aber auch daran, sich persönlich weiterzuentwickeln, denn Loben ist keine Technik die man einfach lernen kann, es hat auch viel mit Selbstreflexion zu tun.

PS: Gerne beraten wir Sie zum Thema Personal – die richtige Basis für Ihre Führungsarbeit. 

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